Great Japanese Dog - Bilder und Rassebeschreibung
Grosser Japanischer Hund (VORMALS AMERIKANISCHER AKITA) Great Japanese Dog (formerly American Akita) Übersetzung: Dr. J.-M. Paschoud und Frau R. Binder. Überarbeitet durch Herr H. Wiblishauser Ursprung: Japan Entwicklung: USA Datum der Publikation des gültigen Originalstandardes: 25.10.2000 Verwendung: Begleithund Klassifikation FCI: Gruppe 2 Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sektion 4 Verwandte Rassen. Ohne Arbeitsprüfung.
Kurzer geschichtlicher Abriss: Der Beginn der Geschichte der großen Japanischen Hunde (vormals
amerikanischer Akita) deckt sich mit der Geschichte des japanischen
Akitas. Seit 1603 wurden in der Akita Region Im Jahre 1908 wurde die Hundekämpfe verboten. Aber die Rasse überlebte dennoch, gedieh und entwickelte sich zu einer grossgewachsenen japanischen Rasse. Neun vorzügliche Exemplare dieser Rasse wurden dann im Jahre 1931 zu "Denkmälern der Natur" erklärt. Während des Zweiten Weltkrieges (1939-1945) war es üblich, Hundsfelle zur Herstellung von Militärkleidern zu verwenden. Die Polizei ordnete die Festnahme und Beschlagnahme aller Hunde ausser den deutschen Schäferhunden, welche für militärische Zwecke vorbehalten waren. Verschiedene Liebhaber versuchten jedoch, das Gesetz zu umgehen, indem sie ihr Hunde mit deutschen Schäferhunden kreuzten. Als der zweite Weltkrieg zu Ende war, hatten die Akitas drastisch an Zahl abgenommen, und es existierten drei verschiedene Typen unter ihnen: 1) Matagi Akitas, 2) Akitas für Hundekämpfe und 3) Schäferhund-Akitas. Dies war eine stark verworrene Situation für die Rasse. Während des Wiederaufbaus der reinen Rasse nach dem Krieg, hatte Kongo-go, ein Hund aus der Blutlinie Dewa, vorübergehend einen ungeheuren Popularitätserfolg. Zahlreiche Akitas aus aus der Dewa-Blutlinie, welche in ihrem Erscheinungsbild die Eigenheiten von Mastiffs und deutschen Schäferhunden erkennen liessen, wurden durch Militärpersonen in die Vereinigten Staaten mit nach Hause genommen. Die Akitas der Dewa-Blutlinie, intelligent und an verschiedene Lebensbedingungen anpassungsfähig, faszinierte die Züchter in den USA, und die Zahl der Hunde und der Züchter nahm parallel zu ihrer Beliebtheit zu. Der Amerikanische Club für Akitas wurde 1956 gegründet und der Amerikanische Kennel Club (AKC) anerkannte die Rasse im Oktober 1972 (Eintragung in das Zuchtbuch und Zulassung zu den Ausstellungen). Leider hatten damals der Japanische Kennel Club (JKC) und der AKC keine Vereinbarung zur gegenseitigen Anerkennung ihrer Abstammungsurkunden, so dass die Einführung neuer japanischer Blutlinien in die USA nicht möglich war. Deshalb entwickelten sich die Akitas in den Vereinigten Staaten wesentlich anders als im Ursprungsland Japan. So entstand in den USA ein eigener Schlag mit seit 1955 unveränderten charakteristischen, typischen Merkmalen. Diese Entwicklung unterscheidet sich scharf von den Verhältnissen in Japan, wo die Akitas mit Matagi-Akitas gekreuzt wurden, um die ursprüngliche reine Rasse wieder aufzubauen. Allgemeines Erscheinungsbild: Grosser, kräftiger, harmonisch gebauter Hund, mit viel Substanz und von schwerem Knochenbau. Der breite Kopf in Form eines stumpfen Dreiecks, der tiefe Fang, die eher kleinen Augen und die Stehohren, welche die Oberlinie des Halses fast verlängernd nach vorn geneigt getragen werden, sind charakteristisch für die Rasse. Wichtige Proportionen: - Die Widerristhöhe verhält sich zur Länge des Körpers
wie 9 zu 10 bei den Rüden und wie 9 zu 11 bei den Hündinnen. Verhalten / Charakter (Wesen): Kopf: Massiv, aber in Harmonie mit dem ganzen Körper; in ruhiger Situation ohne Falten. Von oben gesehen hat der Kopf die Form eines stumpfen Dreiecks. Oberkopf: Gesichtsschädel: Fang: Lefzen: Kiefer/Zähne: Augen: Ohren: Hals: Körper: Rücken: Lenden: Brust: Rute: Gliedmassen Schultern: Mächtig und kräftig, mässig stark nach hinten gelagert. Vordermittelfuß: In einem Winkel von ungefähr 15° zur Vertikalen nach vorn geneigt. Hinterhand: Kräftig bemuskelt; Breite und Knochenstruktur entsprechen der Vorderhand. Üblicherweise werden die Afterkrallen an den Hinterläufen entfernt. Oberschenkel: Kräftig, gut gewinkelt. Knie: Mässig gewinkelt, von hinten gesehen parallel. Sprunggelenk: Recht tief angesetzt, weder nach innen noch nach aussen gedreht. Pfoten: Gerade ausgerichtete Katzenpfoten, gut aufgeknöchelt, mit dicken Fussballen. Gangwerk: Kraftvoll, raumgreifend, mit mässigem Vortritt, und Schub. Hinterläufe bewegen sich auf der Linie der Vorderläufe, wobei der Rücken stark, fest und trotzdem horizontal bleibt. Haarkleid: Farbe: Grösse: Fehler: Hündinnenhafte Rüden / rüdenhafte Hündinnen Schmaler oder spitz zulaufender Kopf Jeder fehlende Zahn (ausser 2 Zähne unter den PM1 und/oder M3). Blau oder schwarz gefleckte Zunge. Helle Augen Kurze Rute Nach innen oder aussen gedrehte Ellenbogen. Jeder Hinweis auf einen Kragen oder Befederung. Ängstlichkeit oder Boshaftigkeit. Schwere Fehler: Fehlen von Substanz. Leichter Knochenbau Ausschliessende Fehler: Nasenschwamm völlig ohne Pigmentierung. Nasenschwamm mit unpigmetnierten
Flecken Kippohr, Hängeohr, Faltohr. Vor- oder Rückbiss. Sichelrute, nicht gerollte Rute. Untergrösse für Rüden unter 63,5 cm (25ins), für Hündinnen unter 58,5 cm (23ins). N.B. :
Hunderassen bei Welpen.de - Hundezüchter präsentieren ihre Rassehunde
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