Australian Cattle Dogs
(C) Bild > Alexandra Schmidt Die Geschichte der Rasse ist relativ jung und hat ihren Ursprung in Australien. Der Rinderfarmer Thomas Hall züchtete von 1840 bis zu seinem Tod 1870 Arbeitshunde für den Eigenbedarf. Immer wieder wird eine angebliche Verpaarung mit Dingos bei australischen Hunden angegeben! Das hat sich aber als falsch erwiesen, bei genetischen Untersuchungen konnten keine Spuren festgestellt werden und weiterhin haben Zuchtversuche ergeben das die Kreuzung mit Dingos zu untauglichen Hunden für dei Hütearbeit führt. Obwohl es zu vielen experimentellen Einkreuzungen gekommen sein soll, ist zweifelhaft, ob diese eine Rolle für die Entwicklung der Rasse gespielt haben. Gerade die häufig erwähnte Einkreuzung von Dalmatinern scheint ins Reich der Legende zu gehören und darauf zu beruhen, daß beide Rassen weiß geboren werden und ihre Farbe erst im Alter von 3 Wochen entwickeln. Dieses Phänomen kann man aber bei allen Rassen mit dem sogenannten Ticking (Tüpfelung) beobachten, auch bei jenen britischen Hirtenhunden, die zu den Ahnen des Australian Cattle Dog zählen.
Nach Thomas Halls Tod wurde sein Besitz und damit auch seine Hunde verkauft und sie gelangten zu weiterer Verbreitung. Ende des 19. Jahrhunderts bemühten sich schon einige Züchter um die Rasse. Im Jahr 1903 stellte Robert Kaleski den ersten Rassestandard auf. Der bis 51 cm große und bis 20 Kg schwere Australian Cattle Dog kommt in den Farben Rot (Red speckled) und Blau mit Loh (Blue mottled, Blue speckled) vor. Erziehung Jeder Hund benötigt in einer Gemeinschaft einen festen Platz. Herrchen oder Frauchen übernehmen die Stelle des "Rudelführers". Man muss dem Hund also klarmachen: Couch, Sessel u. a. sind erhöhte Liegeflächen, und daher nur für "ranghöhere Rudelmitglieder" bestimmt. Es ist sehr wichtig, dass der Hund nach jedem erlerntem Befehl, wie Sitz, Platz usw. belohnt wird. Das kann ein Leckerli, ein Stück Wurst oder Fleisch sein. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Australian_Cattle_Dog
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Diese außergewöhnliche Rasse wird in Deutschland überwiegend
als Familienhund gezogen.
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